Mädchentraining

satrke Mädchen

Die vermehrte Berichterstattung in den Medien über gewaltbereite Mädchen hinterlässt den Eindruck, dass eine neue Generation von hemmungslosen, brutalen Mädchen und jungen Frauen heranwächst.

Dabei hat sich das Rollenverständnis des „Mädchens“ in den letzten Jahren stark verändert. Mädchen müssen in einer Welt voller widersprüchlicher Erwartungshaltungen agieren!

Sie sollen leistungsstark in der Schule sein und selbstbewusst einen beruflichen Werdegang verfolgen. Des Weiteren müssen sie sich vor Mobbing und Ausgrenzung schützen können, ohne sozial unangemessene oder gar aggressive Umgangsformen zu ergreifen.

 

Zielgruppe

  • Mädchen ab 12 Jahren, mit
    • geringer Konfliktfähigkeit
    • einer Selbstwertproblematik
    • Ausgrenzerfahrungen
    • Gewalterfahrungen (sowohl als Täter als auch Opfer)

 

Was vermittelt das Training?
KonFrontal bietet ein Angebot, welches speziell auf Mädchen abgestimmt ist. Inhaltlich werden in dem Konzept mädchenparteiliche, geschlechts- und sozialisationsspezifische Aspekte berücksichtigt. Dazu gehören die Veränderung des gesellschaftlichen Rollenbildes von Mädchen, die Motivwahl und die Hintergründe für gewalttätiges Verhalten, sexualisierte Gewalt als Trauma und autoaggressives Verhalten

  • KonFrontal stärkt das Selbstbewusstsein unter Berücksichtigung der individuellen Persönlichkeit
  • KonFrontal unterstützt, eigene Stärken, Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen und einzusetzen
  • KonFrontal schult die Wahrnehmung des Körperbewusstseins und die persönliche Außenwirkung
  • KonFrontal hilft das Selbstbild zwischen Ideal- und Realselbst zu finden
  • KonFrontal sensibilisiert den Blick für verschiedene Formen von Gewalt
  • KonFrontal vermittelt Opferempathie
  • KonFrontal entwickelt Solidarität und Empathie anderen gegenüber
  • KonFrontal zeigt alternative Handlungsmöglichkeiten in Problemsituationen auf
  • KonFrontal vermittelt Verantwortung für das eigene Fehlverhalten zu übernehmen

Methoden

Die angewandten Methoden reichen von körpersprachlichen Ansätzen bis hin zu Elementen des Psycho- und Soziodramas, so wie ‚klassischen, konfrontativen Elementen‘, wie Provokation und Konfrontation mit dem eigenen Handeln. Grundlage ist hier die konfrontative Pädagogik, wobei prinzipiell keine Konfrontation ohne emphatischen Zugang erfolgt. Einige der angewandten Methoden sind:

  • Diskussionsrunden zu trainingsrelevanten Themen
  • Tatnachstellung und Deeskalationsszenarien in Form von Rollenspielen
  • Provokations- und Konfrontationstests
  • Opferbrief oder Distanzierungsbrief
  • Vertrauens-, Kooperations-, Wahrnehmungs- und Körperspracheübungen
  • Tatbefragung
  • Boxtrainings

Die Mädchen erwartet ein praxisnahes, abwechslungsreiches und fachlich basiertes Training mit viel Spaß, bei dem die Bedarfe und Ressourcen der Teilnehmer im Vordergrund stehen. Langatmigkeit und Langeweile stehen nicht auf dem Programm!